Abstract
Bereits in den Jahren 1879 und 1880 wurden umfassende unfallchirurgische Arbeiten, die sich u. a. mit der damaligen Prognose von Frakturen und Luxationen beschäftigten, in der Leipziger Zeitschrift „Schmidt’s Jahrbücher der in- und ausländischen gesammten Medicin“ durch den Breslauer (heute Wrocław in Polen) Chirurgen Oskar Riegner (geb. 1844) veröffentlicht. Diese Werke erfüllten bereits einige Kriterien von systematischen Übersichtsarbeiten, wobei die Arbeiten nicht allen heutigen Kriterien entsprechen. Diese historische Studie möchte Hintergründe und zeittypische Umstände der frühen Arbeiten von Riegner beleuchten. Diese Arbeit basiert einerseits auf Literaturrecherchen historischer Zeitschriften und anderer Werke, etwa aus der Zeit um 1880. Auf der anderen Seite basiert diese Arbeit auf der Auswertung eines kürzlich entdeckten Originalmaterials. Bei dem Originalmaterial handelt es sich um einen Brief von Riegner an J. A. Winter (1816–1901), den langjährigen Hauptredakteur von „Schmidt’s Jahrbücher der in- und ausländischen gesammten Medicin“. Aus dem Brief geht u. a. hervor, dass Riegners Arbeiten offenbar genauer konzeptionell vorgeplant gewesen sind. Möglicherweise haben Riegner und/oder Winter vorher eine Liste der für die Übersichtsarbeiten zu berücksichtigenden Zeitschriften erstellt.
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Beato, S. (2026). [Not Available]. arXiv. https://doi.org/10.1055/a-2548-4887
Beato, Suwa,. "[Not Available]." arXiv, 2026, doi.org/10.1055/a-2548-4887.
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